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Fusion und Ende

Nach der Gründung der Demminer Kleinbahnen West erhielt die DKB am 29. Januar 1913 die neue Bezeichnung Demminer Kleinbahnen Ost ( DKBO).

Ihre Betriebsergebnisse waren auch nach Beginn des Ersten Weltkrieges zufriedenstellend. So konnte noch im Jahre 1919 den Aktionären eine Dividende von 2 Prozent ausgezahlt werden. Die ständig steigenden Löhne und die allgemeinen Teuerungen für Betriebsstoffe bereiteten der Bahn dann aber zusehends Probleme. Der Versuch, beide Unternehmen zusammenzulegen, scheiterte an den unterschiedlichen Aktienanteilen und den Tarifen beider Bahnen.

Die Landesbahndirektion Pommern übernahm 1937 die Betriebsführung und am 1. Januar 1940 fusionierten endlich beide Bahnen und wurden als Demminer Bahnen ins Handelsregister eingetragen.

Im April 1945 verkehrten die letzten planmäßigen Züge. Zwei Monate später wurden die Gleise sämtlicher Demminer Kleinbahnstrecken demontiert und zusammen mit dem Fahrzeugpark als Reparationsleistungen in die UdSSR abtransportiert. Lediglich die Demminer Hafenbahn blieb erhalten. Die nicht mehr benutzte dritte Schiene wurde 1949 abgebaut und beim Bau eines Anschlussgleises wiederverwendet. Heute ist auch die Hafenbahn stillgelegt und die Gleisanlagen sind, wo noch vorhanden, von Unkraut überwuchert.

An die Demminer Kleinbahnen erinnern heute lediglich einige wenige alte Fotografien - die allerdings stehen bei Eisenbahnfreunden in ganz Deutschland hoch im Kurs.


Hochzeitszug in Metschow

Hochzeits-Sonderzug anlässlich der Vermählung des Eisenbahn-Bauingenieurs Schumacher, der Anfang 1913 die Tochter des Borrentiner Gastwirts heiratete
Aufnahme: Ladendorff,