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In Schutt und Asche

Mit dem Ende des Tausendjährigen Reiches kam am 30. April 1945 auch das Ende der Stadt Demmin. Die letzten fliehenden Soldaten und einige Nazifanatiker der Stadt sprengten hinter sich die Brücken um die sowjetischen Panzer aufzuhalten. Der Vormarsch stoppte und die Panzer waren vorübergehend eingeschlossen. Dazu kam, dass einige aufgeputschte Jugendliche und hysterische Nazis auf die Soldaten schossen, obwohl an vielen Häusern und auch von der St. Bartholomaei-Kirche die weißen Fahnen wehten. Daraufhin wurde die Stadt für drei Tage zur Plünderung freigegeben und Haus für Haus angezündet. Man ließ die Stadt brennen und verbot zu löschen. Besonders die Altstadt, die vorwiegend aus Fachwerkhäusern bestand, versank in Schutt und Asche.


Karl Trettin machte kurz darauf mit einer Plattenkamera die folgenden Aufnahmen vom zerstörten Demmin.

Die Abdeckerei hinter den Tannen war das erste Gebäude welches die heranrückende Rote Armee zerstörte

Die Abdeckerei hinter den Tannen war das erste Gebäude welches die heranrückende Rote Armee zerstörte

Blick von der Frauenstraße über die Schulstraße zur Stadtkirche.

Blick von der Frauenstraße über die Schulstraße zur Stadtkirche. Am linken Bildrand der hölzerne Schlauchturm der Feuerwehr

Ruinen der Häuser in der Anklamer Straße 1-2

Ruinen der Häuser in der Anklamer Straße 1-2. Hier waren zum Beispiel die Geschäfte von Schmiedemeister Risch, Schuhwarenhandlung Vetter und Sattlerei Zlotowski

Ruine der Heilgeistkirche

Links ist die Ruine der Heilgeistkirche zu sehen, im Hintergrund der Apollonienmarkt mit der Herberge "Zur Heimat"

Ruinen auf der linken Seite der Holstenstraße

Ruinen auf der linken Seite der Holstenstraße, im Hintergrund die Westkaserne

Zerstörtes Wohn- und Geschäftshaus, Jarmener Straße 8

Zerstörtes Wohn- und Geschäftshaus, Jarmener Straße 8. Der Kaufmann und Schankwirt Karl Schünemann betrieb hier eine Kolonialwarenhandlung und die Gaststätte "Zur Gartenstadt"